Verpflichtungen bei der Bank

Les démarches auprès de la banque

Jorma Bork - Pixelio.de

Der Ehepartner oder die Familienangehörigen des Verstorbenen müssen den Finanzinstituten, bei denen der Verstorbene Kontoinhaber gewesen ist, den Sterbefall melden.

Für den Termin bei der Bank benötigen folgende Dokumente:

  • die Sterbeurkunde

  • die Offenkundigkeitsurkunde (Erbschein)

  • die Bank- und Kreditkarten des Verstorbenen

  • ggf. die Originale der Lebensversicherungsverträge

  • ggf. die Kontaktinformationen des Notars

Nachdem einer Bank der Tod seines Kunden gemeldet worden ist, muss sie einige Maßnahmen ergreifen. Die Konten des Verstorbenen werden gesperrt (außer Gemeinschaftskonten) und der Zugang zu einem eventuell vorhandenen Schließfach wird untersagt bis eine notarielle Erbfolgeurkunde vorgelegt wird. Die Erbfolgeurkunde regelt die Aufteilung der Erbmasse unter den Erben.

Nichtsdestotrotz kann die Beerdigung über das Konto des Verstorbenen finanziert werden. (Jedoch gestatten dies nicht alle Bankinstitute.) Die unbezahlten Rechnungen des Verstorbenen bestehen weiterhin und Vollmachten verlieren ihre Gültigkeit.