Doudesfall am Ausland

En cas de décès à l’étranger

Carsten Grunwald - Pixelio.de

Der Tod einer Person muss immer im Standesamt der lokalen Behörden gemeldet werden.

Es ist dennoch empfehlenswert, den Tod ebenfalls beim Konsulat des Herkunftslandes des Verstorbenen zu melden. Falls dies nicht möglich ist, kann ein späterer Eintrag in die standesamtlichen Register des Konsulates beantragt werden. In beiden Fällen (Meldung oder Registrierung) wird der Sterbefall auf der im Herkunftsland ausgestellten Geburtsurkunde eingetragen.

Befinden sich keine Familienangehörige in dem Land, in welchem sich der Sterbefall ereignet hat, wird das zuständige Konsulat Kontakt mit der Familie des Verstorbenen aufnehmen. Dies dient u.a. dazu, festzustellen, ob eine Versicherung für die Kostenübernahme der Rückführung ins Heimatland besteht und ob von der Familie eine Rückführung des Leichnams oder der Asche gewünscht wird. In diesem Fall kümmert sich das Konsulat um die gesetzlich vorgeschriebenen Formalitäten.

Die Kosten einer Rückführung des Leichnams resp. der Asche oder die Kosten einer Beerdigung vor Ort gehen zu Lasten der Familie des Verstorbenen.

Für alle weiteren Informationen:

in Luxemburg:

Ministère des Affaires Etrangères, du Commerce Extérieur,

de la Coopération, de l’Action Humanitaire et de la Défense

5, rue Notre-Dame

L-2240 Luxembourg

Tél.: + 352 478-1

Fax : + 352 22 31 44

im Ausland:

Botschaft oder nächstgelegenes Konsulat